Ein Visionär geht noch weiter: Meemken Wurstwaren auf dem Weg nach Morgen

Ethno-Marketing neu gedacht

Das Traditionsunternehmen Meemken Wurstwaren ist schon lange ein mutiger Vorreiter, wenn es um die Entwicklung neue Produkte und Geschäftsideen geht. Seit 80 Jahren ist Meemken am Markt und hat sich von einer kleinen Landschlachterei hin zu einem soliden, mittelständischen Unternehmen entwickelt.

1999 machte Meemken den Schritt in bisher unbekanntes und wenig beachtetes Terrain. Als ehemals deutsche Landschlachterei wurde ein zweiter Geschäftszweig mit Halal-Produkten aufgebaut. Seither ist die Marke „Kamar“ fester Bestandteil der Firma. Zertifizierte Halal-Produkte made in Germany, die mit modernsten Produktionsmethoden und unter Einbezug von Nachhaltigkeit, Ökologie, Tierwohl und sozialer Verantwortung gefertigt werden, fanden schnell Einzug in Supermärkte und Discounter.

Die Halal-Produktpalette reicht mittlerweile von feinem Aufschnitt bis hin zu vielfältigem Grillgut. Geschmacklich treffen die Wurstwaren sowohl bei Muslimen als auch bei Nicht-Muslimen voll ins Schwarze.

Warum also Kamar nicht noch bekannter machen? Gesagt, getan. AR City Media als Halal- und Ethnomarketing-Spezialist wurde eingeschaltet. Nach intensiven Gesprächen kristallisierte sich als Mittel der Wahl eine Social-Media-Kampagne heraus, die sowohl die religiöse Gruppe der Muslime als auch den bundesdeutschen Durchschnittsbürger anspricht. Dies wird erreicht durch die Benutzung der deutschen Sprache und der Erwähnung der Halal-Zertifizierung. Über ein Jahr lang wird die Marke „Kamar“ nun bei Instagram und Facebook in den Fokus der Aufschnitt- und Grillfreunde gerückt, um den Absatz kräftig anzukurbeln. Die Markteintrittsbarriere ist bereits lange überschritten, nun folgt die Marktdurchdringung.

In dem Fall von Kamar geht es weniger darum, die ethnische Zielgruppe anzusprechen (wie es sonst bei Ethno-Marketing der Fall ist), denn diese ist bereits gut über das Produkt informiert, sondern mehr die breite Masse von einem Produkt zu überzeugen, dass in der deutschen Bevölkerung einer bestimmten ethnischen Gruppe zugeschrieben wird. Man könnte sagen, bei der Social Media-Kampagne für Kamar wird Ethno-Marketing rückwärts betrieben. Denn ein geschmacklich hervorragendes Lebensmittel bleibt in jedem Kontext lecker- egal ob es um Konsumenten verschiedener Nationen, Ethnien oder Religionen geht.

Ziel es ist es, Schranken im Kopf einzureißen, Brücken zu bauen und die Vielfalt zu genießen. Das Vorbild in diesem Prozess ist im Grunde Meemken selbst. Ganz so wie die ehemals kleine deutsche Landschlachterei sich einen Halal-Schlacht- und Produktionsbetrieb als zweite Marke erfolgreich aufgebaut hat und beides gleichberechtigt nebeneinander existiert, kann es doch auch in bunddeutschen Durchschnitts-Kühlschränken aussehen.

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